Milchstraßen-Zeitraffer im Sternenpark Westhavelland 17./18. März 2018

Gefühlte minus 35 Grad bei heftigen Sturmböen aus Ost – ich habe das Stativ zehn Zentimeter in den Acker gerammt und zusätzlich mit Wackersteinen fixiert, damit es nicht wegfliegt. Das nächtliche Licht über dem Horizont beruht am ehesten auf Reflektionen durch Sandstürme. Diese kann man bei Einbruch der Dämmerung gut als vorüber wehende graue Schlieren vor dem Waldrand erkennen. Ansonsten zählt man mehr Flugzeuge am Himmel, als Autos auf der Straße. Gegen Morgen (auf dem „Rückweg“ des Filmes) taucht neben Jupiter, Saturn und Mars die Milchstraße auf. Ich finde, das Bibbern und Frieren und die mehr oder weniger durchwachte Nacht haben sich gelohnt.

Leider kann ich keine Hintergrundbilder einfügen, deshalb bleibt der Hintergrund schwarz. Dafür hier noch ein Standbild von der Milchstraße:

 


Eine Antwort zu “Milchstraßen-Zeitraffer im Sternenpark Westhavelland 17./18. März 2018”

  1. Siegfried sagt:

    Hallo Catha,
    allen Widrigkeiten zum Trotz hast Du die Nacht durchgehalten und präsentierst nun dieses schöne Video mit der Milchstraße als Hauptdarsteller. „Per aspera ad
    astra“- da steckt viel Arbeit drin, Glückwunsch!
    Auf die Diskussion der technischen Details freue ich mich schon, wir haben den Film ein paar Mal angeschaut – super.
    Liebe Grüße
    von
    K+S

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