1. April 2014: Kein Aprilscherz …

… nein, nach monatelanger Vorbereitung veröffentliche ich heute, am 1. April 2014, meine neue Website. Herzlichen Dank an Stefan und Peter von der Agentur Zoom (www.agentur-zoom.info)  für die konstruktive und geduldige Umsetzung meiner Ideen und Wünsche! Ich freue mich über Anregungen und Kommentare – gern über das Kommentarfeld unten – und wünsche viel Spass beim Betrachten meiner Fotografien. Insbesondere empfehle ich mein laufendes Jahresprojekt „365 Tage – 365 Fotos“, bei dem ich ein Jahr lang jeden Tag mein persönliches „Bild des Tages“ hochlade, mehr dazu gibt es hier.

Catharina Lux


Sakura – Japanische Kirschblüte

Da ich eine Testgalerie erstelle, nutze ich mein momentanes Lieblingsmotiv dafür. Ich kann davon einfach nicht genug kriegen und hoffe, es gibt Menschen, die meine Leidenschaft verstehen oder gar teilen.


Unwetter – 25. März 2014

Heute wurde es tagsüber plötzlich immer dunkler und ein Unwetter mit Schnee, Regen und Hagel zog auf. Ich war gerade unterwegs und so konnte ich es gut festhalten. Das dritte Bild entstand vom Balkon aus. Da hätte ich auch nicht mehr draußen sein wollen!

unwetter-1


Retro-Frühling – 16. März 2014

Collage-Pola-03-mT

 

Ich hatte einfach Lust, mal etwas anderes auszuprobieren.


Sakura – 14. März 2014

 

14. März 2014

Gestern ging ich in der Mittagspause mit meiner Kamera im Park Richtung Prinzregentenstraße spazieren. Erinnerte ich mich doch an die beiden Mandelbäumchen, die demnächst in Blüte stehen müssten, dies wollte ich auf keinen Fall verpassen. Während ich mit gen Himmel gerichtetem Blick um die Bäume schlich und etwas enttäuscht die noch fast geschlossenen Knospen inspizierte, sprach mit ein älterer Mann an: „Na, die sind wohl noch nicht so weit.“ Ich: „Nee, schade.“ Er. „Ja, ich warte auch schon.“

Heute fuhr ich nach einem frühen Feierabend (nach dem Motto: Freitag nach eins macht jeder seins) mit dem Fahrrad an der Stelle vorbei und siehe da, was 24 Stunden ausmachen: Es gab die eine oder andere schöne Blüte! Und ich habe das eine oder andere Foto gemacht. Als ich gerade wieder los wollte, kam der ältere Herr vom Vortag. Er trug eine Leiter. Wir erkannten uns sofort und er klärte mich auf, dass die Bäumchen japanische Kirschen seien, die immer nur wenige Tage blühen. Weil für morgen Regen angesagt sei, würde er heute seine Fotos machen, auch wenn die Baumblüte noch nicht auf dem Höhepunkt sei. Er bot mir die Leiter an und – nach meinem Zögern (ich kann nicht einfach so auf Leitern klettern) – hielt er sie fest. Ich zögerte immer noch etwas, immerhin war er nicht mehr der Jüngste, aber dann dachte ich, wer so eine Leiter durch die Gegend tragen kann, kann sie natürlich auch festhalten. Er hatte übrigens nicht nur seine Leiter, sondern auch eine Canon 5D samt Ausrüstung dabei. Ich hatte mein Makro natürlich nicht dabei, konnte ich doch nicht ahnen, dass ich dank seiner Leiter so dicht an die Blüten gelangen könnte.

Als ich wieder abgestiegen war, erzählte er mir, seine Frau sei Japanerin. Das Kirschblütenfest (Hanami) habe in Japan eine große Bedeutung und lange Tradition. Und auch ihn bewege es sehr, schließlich hätten sie ihre Tochter SAKURA genannt, das heißt auf japanisch KIRSCHBLÜTE. Und so widme ich diese Collage diesem netten, Leitern tragenden älteren Herrn und seinen (blühende Namen tragenden) japanischen Angehörigen und mache sie zu meinem heutigen Bild des 365-Tage-Projekts.

 


Projekt 365 Tage – 365 Fotos (7. März 2014)

Mein am 1. Januar 2014 begonnenes Projekt „365 Tage – 365 Fotos“ läuft nun bereits den dritten Monat und es ist an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Für mich fällt diese durchweg positiv aus. Manchmal war es nicht einfach, mein Bild des Tages zu finden, öfter hatte ich jedoch die ebenso schwierige Situation, unter mehreren „Kandidaten“ entscheiden zu müssen. Am schönsten waren die Tage, an denen mir die Motive wie ein überraschendes Geschenk zuflogen – beispielsweise der Container mit den ausrangierten Ordnern, der eine halbe Stunde später bereits wieder verschlossen war und seinen Inhalt vor neugierigen Blicken verbarg.

Sehr befreiend erlebte ich, das fotografieren zu können, was ICH wollte. Anscheinend hatte ich mir in der jüngeren Vergangenheit zu sehr den Blick auf die Bildagentur-Tauglichkeit und das Verkaufspotential eines Bildes angewöhnt. So tat es beispielsweise in der bisher eher dunklen Jahreszeit ausgesprochen gut, mit ISO 3200 oder gar 6400 einfach drauflos zu fotografieren, anstatt ein Stativ (eher nicht) dabei zu haben. Dafür hat das ständige Dabeihaben der Kamera seine Vorteile und ich liebe die Sony NEX7 dafür, dass sie so tragbar ist.

Inhaltlich sind es hauptsächlich Motive, die mir in meinem Alltag begegnet sind oder ihn dokumentieren, die – wie der Alltag auch – oft unspektakulär, aber trotzdem schön sind. Ich versuche, das Thema „Wetter“ und „Jahreszeiten“ nicht über zu strapazieren, stelle aber fest, wo ich jetzt wieder regelmäßiger mit dem Fahrrad unterwegs bin, dass ich für diese Kleinigkeiten doch offener bin und unmittelbarer erlebe, wie schnell sich die Natur nach dem Winter verändert. Außerdem konnte ich so auch wunderbar mein neues Makro-Objektiv testen (erstanden am Potsdamer Platz mit 15% Berlinale-Rabatt – Danke für diesen Tipp, Siegfried).

Mein Hauptziel, tatsächlich jeden Tag ein Bild zu machen und zu bearbeiten, habe ich ohne Ausnahme erreicht. Ich hatte mir auch fest vorgenommen, nicht zu schummeln. Mein weiteres Ziel, das Foto auch am gleichen Tag hoch zu laden, leider nicht. Das lag aber nicht an mir, sondern war der Tatsache geschuldet, dass es in Deutschland tatsächlich Gegenden ohne datentransportfähigen Handyempfang und ohne erreichbaren Internetzugang gibt. So kamen die täglich entstandenen Fotos aus dem Bayrischen Wald erst nach meiner Rückkehr auf die Seite. Da die Seite zu der Zeit aber noch gar nicht veröffentlicht war, hat es außer mir sowieso niemand gemerkt…

Fazit: Das Projekt macht mir nach wie vor Spass und es geht unverändert weiter!

 


Anfang und Abschied 2014

Schon lange hatte ich vor, meinen Webauftritt als Fotografin zu überarbeiten. Hier ist das Ergebnis, eine völlig neue Seite, die jetzt direkt unter meinem Namen Catharina Lux zu erreichen ist. Lux = Licht, was für ein wunderbarer und passender Name für eine Fotografin, die immer auf der Suche nach dem richtigen oder gern auch spektakulären Licht ist.

Und so sah sie aus, die alte Seite:

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Nun ist es Zeit, sich von ihr zu verabschieden. Noch ein Bild als Hommage an die Schwarzweiß-Fotografie:

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