Frankfurt/Main

Eine Viertelstunde Frankfurt – am frühen Morgen unterwegs zu einem Tagungsort.


Verlassene Orte – das Chemiewerk

Verlassene Orte haben es mir angetan. Hier bin ich im Berliner Umland unterwegs in einer alten Chemiefabrik, in der zu DDR-Zeiten Futterphosphat hergestellt wurde.


Wiesbaden

Wiesbaden ist nun nicht gerade die quirlige Großstadt. Da ich aber aber und zu mal da bin, entstand auch das eine oder andere Bild.


Rheinsberg/Mark

Zu Rheinsberg habe ich eine besondere Verbindung, enge verwandtschaftliche Bande haben mich dort als Kind und Jugendliche schöne und unbeschwerte Zeiten verbringen lassen. Die Landschaft ist mir nach wie vor vertraut, auch wenn ich nur noch sehr selten dort bin. Am bekanntesten ist das Schloss in Rheinsberg, in dessen Marstall (heute Tucholsky-Museum) und Kavalierhaus (heute Musikakademie) ich bei meinen damaligen Besuchen wohnte. Ich habe auch einige Wochen im Rahmen eines Praktikums direkt im Schloss gearbeitet, welches damals als Diabetikersanatorium genutzt (und teilweise verschandelt) wurde, und war viel mit allen möglichen Booten und allen möglichen Familienmitgliedern in verschiedensten Kombinationen auf den Seen unterwegs.


Görlitz und Oder-Neiße-Radweg

Görlitz ist eine überraschend schöne Stadt mit mittelalterlichem Stadtkern (teils gut erhalten und behutsam restauriert, teils noch sanierungsbedürftig), der für sich in Anspruch nehmen kann, größtes Flächendenkmal Deutschlands zu sein. (Es tut mir leid, dass das unter fast jedem Bild nochmal zu lesen ist. Ich hatte es für die Bildagentur so beschrieben und wollte es jetzt nicht in jedem einzelnen Bild wieder löschen.) Von Görlitz aus ging es mit dem Rad über Bad Muskau, Ratzdorf (Zusammenfluss von Oder und Neiße), Eisenhüttenstadt (Planstadt), Frankfurt(Oder) und Küstrin durch den Nationalpark Oderbruch bis nach Schwedt – eine schöne und gemütliche Radtour mit der dicken 5D-Fototasche im extra-stabil konstruierten Lenkerkorb.


China

Es war mal wieder eine totale Sonnenfinsternis, die mich im Sommer 2009 erstmals und bisher einmalig den Weg nach China finden ließ. Leider fiel sie ins Wasser: Es schüttete wie aus Eimern, wurde drei Minuten dunkel und dann wieder hell – das war´s. Der Rest der Reise war aber so spektakulär, dass sie sich auf alle Fälle gelohnt hat, auch wenn es die typische Touristenreise war (Peking, Shanghai, Karstberge und Reisfelder in Guilin, Große Mauer, Shaolinklöster, Terracotta-Armee und Yangtse-Kreuzfahrt). Fotografisch habe ich auf dieser Reise endlich angefangen, im Raw-Format zu fotografieren, damals noch mit der Canon 400D, und mich an meinen ersten ernst gemeinten Panoramas versucht. Die Chinesen waren in der Regel absolut scharf darauf, fotografiert zu werden (am liebsten mit Victory-Zeichen) – etwas, was für mich vollkommen ungewohnt war. Von daher sind in diesem Album mehr Menschen als in meinen anderen Alben zu sehen. Ich bin ansonsten sehr zurückhaltend, was das Fotografieren fremder Menschen betrifft.


Seychellen

Wunderbares Sommerwetter Ende Januar, tolle Landschaften, nette Menschen – die zwei Wochen auf La Digue waren fotografisch sehr abwechslungsreich und trotzdem erholsam. Ein Abstecher führte nach Praslin in den urwaldartigen Nationalpark Vallée de Mai zu den Coco-de-Mer-Palmen, ein weiterer zum Schnorcheln nach Coco-Island.


Warum das Wasserzeichen?

Meine Bilder sind urheberrechtlich geschützt und ich habe mich für die Verwendung von Wasserzeichen entschieden. Manchmal stören sie beim Betrachten der Fotos, das tut mir leid. Meine Fotos wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach illegal herunter geladen und unter Verletzung der Urheberrechte verwendet. Ich weiß, das kann ich auch mit Wasserzeichen nicht verhindern, aber zumindest kann ich es etwas erschweren. Also bitte ich alle Betrachter/innen um Verständnis für diesen Schritt. Wenn Ihnen meine Bilder gefallen, können Sie sie gern erwerben. Ansonsten gilt: Von mir entdeckte Urheberrechtsverletzungen haben juristische Konsequenzen.

Baltikum

Im Baltikum war ich zweimal unterwegs, einmal 2008 mit dem Fahrrad von Pillau (Oblast Kaliningrad) aus nach Riga und 2009 eine Woche mit Auto und Rad auf der Kurischen Nehrung. Beide Male erfolgte die Anreise mit der Fähre. Meine fototechnische Ausrüstung und meine digitaltechnischen Kenntnisse waren nicht optimal. Ich hatte zu dem Zeitpunkt zwar schon meine erste digitale Spiegelreflexkamera, eine Canon 400D, habe aber auch noch meine erste kompakte Digitalkamera (eine Casio Exilim) benutzt und noch nicht im RAW-Format fotografiert. Davon abgesehen, waren es zwei wunderschöne und interessante Reisen. Neben der relativ unberührten Natur faszinierte mich der Berg der Kreuze in Litauen, eine schon seit der Sowjetdiktatur bestehende Wallfahrts- und Gedenkstätte für die Opfer des Stalinismus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Neuseeland – New Zealand

Für diese Reise kaufte ich mir im Herbst 2006 meine erste digitale Spiegelreflexkamera, eine Canon 400D. Von der digitalen Fotografie hatte ich zu dem Zeitpunkt so gut wie keine Ahnung, beispielsweise war mir das Fotografieren im RAW-Format fremd. Speicherplatz war knapp und ich erinnere mich, dort ab und zu in einen Copyshop gegangen zu sein, um eine volle Speicherkarte (das waren damals 2 oder 4 GB!) auf eine DVD brennen zu lassen. Auch Bildbearbeitung war überhaupt noch kein Thema. Erstaunlicherweise entstanden damals für die Fotoalben trotzdem schöne Fotos, einfach durch Ausbelichten-Lassen der unbearbeiteten JPEGs. Natürlich hatte der Fotoladen dafür sein automatisches Optimierungsprogramm benutzt. Später habe ich einige nachbearbeitet, da fehlten mir dann natürlich manchmal die Möglichkeiten des RAW-Formates.

Neuseeland muss irgendwann wiederholt werden, nicht nur, weil ich jetzt anders fotografiere (ich glaube, 2006 hatte ich noch nicht einmal ein Stativ). Neuseeland hat grandiose Landschaften mit faszinierenden Naturschauspielen. Aus heutiger Sicht habe ich dort die entspannteste Zeit meines Lebens verbracht und war nach der Rückkehr so erholt, wie noch nie zuvor oder danach nach einem Urlaub. Allerdings hatte ich dort auch die größte Angst meines Lebens und ich möchte nie wieder mit einem Seekayak auf offener stürmischer See unterwegs sein müssen!